Worum es geht?

Freiburger Kochkultur ist ein Verein, der sich zur Aufgabe gemacht hat, ein ganzheitliches Programm auf der Basis von Maria Montessori zu entwickeln, um Kindern und Jugendlichen Spaß und Lust an gesundem Kochen und Essen zu vermitteln, die Produkte in ihrer ursprünglichen Form kennen zu lernen. Für viele Eltern ist es eine Tatsache, dass ihre Kinder zwar einen Cheeseburger von einem Hamburger, nicht aber eine Erdbeere von einer Himbeere unterscheiden können. Welche Eltern haben heute noch Zeit und das Know-How, dem Nachwuchs gesundes Kochen und das dazugehörige Geschmackserlebnis zu vermitteln?

Das übernehmen wir für Sie in einer Kinderkochschule. Hier können Kinder selber kochen. Kinder finden es toll, nicht nur zu zuschauen, sondern selbst tätig sein zu können. Die Teilnehmer werden hier nicht zu Gourmets ausgebildet. Denn es ist sicher nicht im Interesse der Eltern, den Kindern komplizierte Gerichte zu zeigen, die sie niemals alleine nachkochen können. Mütter und Väter werden entlastet, wenn der Sohn oder die Tochter zum Beispiel eine Gemüsesuppe eigenständig zubereitet.

Wie es geht?

In Wochenferienkursen lernen Kinder  und Jugendliche in kleinen Gruppen einzukaufen, Zutaten auszuwählen, vorzubereiten und ein Gericht von Anfang bis Ende zu zubereiten. Der Erlebnisfaktor ist hoch und das gemeinsame Essen  der Kochkunstwerke ist der Höhepunkt. Dabei steht das Geschmackserlebnis im Vordergrund: Kinder lernen, Dinge zu erschmecken. Beim gemeinsamen Genießen der selbst zubereiteten Speisen an schön gedeckten Tischen, wird das vermittelt, was man unter Esskultur versteht. Bei Ausflügen auf den Markt und auf  einen Bauernhof, sehen die Kinder direkt wo die Kartoffel und die Milch herkommen.

Die Teilnehmer haben auch die Möglichkeit  andere Kulturtechniken zu erlernen, die alle etwas mit Essen zu tun haben: Topflappen häkeln, Schürze nähen, Kochbücher schreiben und binden, Servietten kunstvoll falten usw. Die Freude der Kinder an ihren gelungenen Werken gibt ihnen ein gesundes Selbstvertrauen und viel Sicherheit für den Alltag. Gleichzeitig ist gutes Benehmen bei Tisch für das Zusammenleben heute so gefragt wie nie und ist genauso Bestandteil des Kurses wie  die Warenkunde.

Wohin es geht?

Vor Jahren wurde das Thema Kochen mit Kindern und Jugendlichen noch nicht so ernst genommen. Heute sind wir bestrebt von Fast Food und Fertiggerichten weg zu kommen. Diese schnellen Speisen stehen aber immer noch ganz oben auf dem Speiseplan vieler Familien. Frisches kommt da selten auf den Tisch. Das Resultat ist erschreckend: Durch die künstlichen Geschmacksverstärker gewöhnt sich der Gaumen an den unnatürlichen Geschmack.

Außerdem kann ungesunde Ernährung übergewichtige Kinder, sowie Hyperaktivität und Unaufmerksamkeit erzeugen. Die Kinder sollen ihren Körper besser kennen lernen und fühlen, was ihnen gut tut und was nicht. Diese Kurse geben ihren Kindern Zeit, die Zeit, die sie sonst nicht haben, um viel ausprobieren zu können, ihre Talente einzusetzen, wozu sie sonst im Alltagsstress nicht kommen. Kochen fordert alle Sinne und verfeinert sie durch Schulung; je früher sie gefördert werden desto besser. Blubbert das Wasser schon? Ist der Salat knackig? Duftet die Tomate?